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Forum Discussion
Jakedo
Jul 07, 2020Aspirant
Welchen Switch für mein Heimnetzwerk
Hallo, ähnlich wie manch andere hier bin ich etwas überfordert mit der Auswahl eines neuen Switches ;-). Seit dem Wochenende habe ich ein neues NAS QNAP TS-431KX. Technisch soll das ja 10 GbE lei...
- Jul 14, 2020
Hallo Jakedo,
Du brauchst den Test nicht mehr zu machen. Er sollte beweisen, dass die Ursache am PC liegt aber Du konntest es doch anders überprüfen.
Das Modell GS110MX besitzt zwei Ports 10-Gig/Multi-Gig sowie acht Ports 10M/100M/1G. Der PC (wenn er die richtige Karte schon besitzt) könnte so mit dem NAS über 10Gbit kommunizieren. Der Switch GS110MX ist unmanaged, benötigt also keine Konfiguration. Alle Informationen zu diesem Modell findest Du hier:
https://www.netgear.com/images/datasheet/switches/GS110EMX_GS110MX_DS.pdf
Freundliche Grüße
DamianM
NETGEAR Team
Jakedo
Jul 10, 2020Aspirant
Hi DamianM,
Danke für die Rückmeldung. Die Messung konnte ich leider noch nicht machen. Es hat mich leider einige Zeit gekostet, das NAS wieder normal im Netz erreichen zu können, nachdem ich zweimal auf Werkseinstellung zurücksetzen musste. Jetzt scheint alles in Ordnung und ich konnte gestern Abend mit dem Einrichten beginnen.
Ich hatte zwischendurch mehrere Mal versucht, das NAS direkt mit dem PC zu verbinden, aber ohne Erfolg bzw. mit einer Fehlermeldung. Wenn ich das NAS heute oder morgen wieder funktionierend habe, werde ich den direkten Anschluss wieder versuchen. Aus deiner Erfahrung, welche Geschwindigkeit sollte man denn erwarten, bei 2x3m Netzwerkabel und einem Switch zwischen PC und NAS, bzw. bei direkter Verbinung.
Für den Switch reicht mir eine einfache Lösung, die mind. das 1GB Netz der Fritzbox im Haus unterstützt.
Was sind die Vorteile von einem managed Switch? Ich habe das GS108 gesehen und hoffe, das würde funktionieren. Bin aber auch bereit mehr Geld auszugeben, wenn ich einen deutlichen Vorteil habe. Bei meinem großen Foto- und jetzt auch Filmarchiv wäre etwas mehr Speed ganz nice.
Viele Grüße
Jakedo
DeathIntru
Jul 10, 2020Tutor
Mein Freenas mit Plex-Server (uralter Rechner mit Sockel 775 Xeon und 8GB Ram - 1x 1Gbit Intel Netzwerkkarte und 9 HDD´s (Freenas auf SCSI und Daten auf SATA)) und dem Netgear GS308 dazwischen schaffte im Schnitt bei höchster Komprimierung der Daten ca. 90Mb/s bis 110 Mb/s in der Spitze. Ich weiß nun nicht, ob man das mit 2 Anschlüssen nun einfach addieren kann... da habe ich bisher noch keine Erfahrungen mit gesammelt.
Ich habe mich damals gezielt für einen Eigenbau mit Freenas entschieden, weil die fertigen NAS Systeme zu der Zeit starke Leistungseinbrüche beim Komprimieren / Dekomprimieren hatten und dadurch die Übertragungsraten drastisch in Keller vielen. Manchmal waren nur noch 20 Mb/s bis 30 Mb/s am Ende raus gekommen. Problem war die schwache CPU und der winzige Arbeitsspeicher.
Wenn man nur 2 oder 3 User hat, ist das vielleicht nicht so schlimm aber nervig wird es, wenn man sein NAS befüllen möchte. Da möchte man gerne die maximal mögliche Datenrate auch aus dem Gerät raus holen. Ein riesengroßer Nachteil von meinem Freenas ist, das die Hardware alles andere als Stromsparend im Vergleich zu den fertigen NAS sind.
Zum Glück entwickelt sich ja alles mit der Zeit weiter und mittlerweile sind die Geräte echt super geworden.
Wenn ich mich nicht irre, schaffst Du allerdings die 10Gbit bei Deinem NAS nur mit Glasfaser. Oder?!?
Allerdings kann man Glasfaser nicht einfach so verkabeln wie Patchkabel. Biegeradien müssen berücksichtigt werden, knicken sollte man die Dinger am besten auch nicht... das bedeutet einfach auf den Boden liegen lassen ist ebenfalls keine gute Idee - für mich persönlich war das alles irgendwie zu kompliziert und zu heikel.
Aus dem Grund fange ich jetzt nach und nach an, alles über Kupfer auf 25Gbit umzurüsten. Kabel habe ich schon durch die Etagen gezogen und die Grundstruktur schon mal bereit gestellt. Metz bietet da recht gute Komponenten "25G" Produkte zu fairen Preisen an und nach und nach sollen dann die Switche ausgewechselt werden - wenn diese deutlich günstiger geworden sind.
Vorteile von managed Switch:
- sehr schnelle Reaktionszeiten wo viele Teilnehmer gleichzeitig Daten haben möchten
- Netzwerkverwaltung und Wartung aus der Ferne (Switch im Keller und Du unterm Dachstuhl)
- Bestimmte Nutzer (Ports) blockieren, vLAN´s anlegen. Schön, wenn man bestimmte Verbindungen zu Geräten nur bestimmten Usern zur Verfügung stellen möchte.
- Bandbreiten zuweisen - wichtig, damit z.B. VOIP oder Streams immer genügend Puffer haben und keine Aussetzer drohen
- Und man kann noch andere schöne Dinge machen... SNMP z.B. mit dem man den Status der Verbindungen überwachen kann oder es gibt noch Statistiken über Traffic-Durchsatz, kann Netzwerkfehler aktiv am Kabel suchen oder sehen, welche Ports belegt oder aktiv sind. Auch schön, das man bei einigen Switchen jeden Port Namen zuweisen kann.
Nachteile:
- teurer... - wenn man gute funktionierende Hardware haben möchte
- oft nicht so einfach für einen Anfänger fehlerfrei zu konfigurieren
- man kann sehr viel falsch machen und dann hängt alles und man sucht sich dumm und dusselig nach dem Fehler
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dagegen die Unmanaged Switche = günstiger, Plug and Play (einstecken und fertig) - und dann hoffen das alle angeschlossenen Geräte das selber alles managen :D
Ich bin mit dem GSS116E bisher noch immer recht zufrieden.
Den GS308 v2 habe ich sehr viele Jahre hier im Einsatz und hatte nie Probleme damit gehabt.
Im Gegensatz dazu hat mich der GS308E mit seinem super spezial Feature nicht überzeugen können. Wenn Du magst, kannst Du Dir ja mal meinen Beitrag hier im Forum zu dem Gerät durchlesen. Für mich war das ein absoluter Fehlkauf gewesen.
Vielleicht liegt es an meinem Einsatzzweck - Streaming - womit das Gerät unter bestimmten Vorraussetzungen komplett aus der Bahn geworfen wird... keine Ahnung.
Allerdings kenne ich weitere Rezessionen für den GS108E, GS305E und GS308E, welche identische Probleme wie ich gehabt haben.
Dann lieber ein paar Euro mehr investieren und am Ende glücklich sein und nicht wie ich erst mal stundenlang auf Fehlersuche gehen um dann zu merken, das der Switch das Problem war und nicht meine Infrastruktur zu Hause bis hin zum Provider.
Oder Geräte ohne das "E" am Ende nehmen.... so wie dein gewählter GS108.
Damit sollten / dürften eigentlich auch keine Probleme zu erwarten sein.
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